Aus mir nicht bekannten Gründen ähneln seit neuestem meine Artikel einem Sammelbecken für verschiedene Themen. So auch heute.
- Es ist mir ja schon fast peinlich, wieder über den Nebel zu schreiben, aber: Seit Donnerstag versinkt auch die Uni darin, was ziemlich bemerkenswert ist, da sie auf einem Berg steht. Es heißt immer wieder, er würde so bedrücken, der Nebel. Ist mir bislang nur vereinzelt aufgefallen. Ich mag ihn vor allem abends, wenn es draußen kalt ist und man sich ohnehin freut, bald wieder ins Warme zu kommen. Wenn man aber mittags von der Mensa aus nicht mehr den See sehen kann, dann nervt er schon ein bisschen.
- Nächste Woche beginnt in Konstanz der Weihnachtsmarkt und die Vorfreude ist schon jetzt groß. Die Dunkelheit, die Lichter, der dampfende Glühwein, die eingefrorenen Nasen – super Sache!
- Ich war heute in der Stadt, neben einem neuen Geldbeutel (bei meinem alten war nach einem halben Jahr die Verklebung des Münzfachs gerissen – hrmpf) gab’s einen Terminplaner für das nächste Jahr und einige Überlegungen, was denn die Verwandtschaft zu Weihnachten bekommt. Sieht ganz gut aus im Moment.
- Vergangene Woche hab ich mich vor einer Vorlesung mit einem Kommilitonen unterhalten, der Mitglied einer Studentenverbindung ist. Fast alle Klischees wurden bestätigt: Er war (zu) laut, (eindeutig) rechts und seine Lieblings-Gesprächsthemen waren Biersorten, wer auf welches Bier am schnellsten kotzt und andere Studentenverbindungen, vor allem schlagende. Ich hätte nie gedacht, dass Klischees so zutreffend sein können – auch wenn ich stark vermute, dass der arme junge Mann dort vor allem Mitglied ist, um Anschluss zu finden.
- Ich habe inzwischen erfahren, dass es im Medien-Bereich unserer Uni-Bibliothek nicht nur wissenschaftliche Filme, sondern auch sehr viele Filme und TV-Serien auf DVD gibt. Vorhin hab ich ein paar Stichproben gemacht, „Sex & the City“ ist dort ebenso zu finden wie „CSI: Miami“ und „Grey’s Anatomy“. Unerwartet, aber ganz interessant…
- Nach etwas mehr als einem Monat Studium kann ich sagen: Ja, Bachelor bedeutet Arbeit! Inzwischen verschwimmt die Arbeitstag-Wochenened-Grenze, morgen werde ich zum ersten Mal an einem Sonntag in die Bibliothek gehen (auch noch abends!) und auch ansonsten gibt es keine „freien Tage“ im eigentlichen Sinn – irgendwas muss immer getan werden…
Max. Kommt aus Franken, lebt am Bodensee. Wenn er groß ist, will er einmal